Aktuelles

NEU! Patienten unserer Praxis können für die Infektsprechstunde (akut aufgetretene Infektzeichen wie Fieber, Husten, Ausschlag usw., Beschwerden nicht länger als 5 Tage) für den gleichen Tag einen online einen Termin vereinbaren. Bitte klicken Sie auf diesen Link.


Akutsprechstunde

Unsere Akutsprechstunde (Infektsprechstunde) findet immer in unseren Praxisräumen im Erdgeschoß statt, es sei denn, es wird Ihnen bei der Terminvergabe etwas anderes mitgeteilt.


Wir nehmen im Oktober an den Praxis-Protesttagen statt. Änderungen in den Sprechzeiten werden auf dieser Seite mitgeteilt. Wir möchten damit auf Entwicklungen hinweisen, die die zukünftige medizinische Versorgung Ihres Kindes gefährden.

Geplante Termine finden statt!

Liebe Eltern,

die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur unser Beruf – für viele von uns ist es eine Berufung, sich um die Gesundheit Ihrer Kinder zu kümmern. Leider haben sich die Rahmenbedingungen, unter denen wir arbeiten, seit Jahren verschlechtert. Insbesondere wird es für uns immer schwieriger, Personal für unsere Praxen zu finden. Denn im Gegensatz zum Pflegepersonal in Krankenhäusern erhalten unsere Medizinischen Fachangestellten keinen staatlichen Lohnzuschuss. Wir niedergelassene Ärztinnen und Ärzte versuchen dies natürlich auszugleichen – seit 2011 sind die Honorare unsere Medizinischen Fachangestellten (MFA) um 45% gestiegen – aber um wirtschaftlich arbeiten zu können, müssen auch die Einnahmen entsprechend angepasst werden. Und dies ist nicht der Fall – im Gegenteil. Aufgrund von leeren Kassen werden Nullrunden für die Jahre 2023 und 2024 verordnet. Der Arztberuf – insbesondere in eigener Praxis – wird so immer unattraktiver. Viele unserer älteren Kolleginnen und Kollegen finden schon jetzt keine Nachfolge für die Praxis. Die gesamte ambulante Versorgung Deutschlands - einzigartig in der Welt – ist in Gefahr. Wir wollen das nicht akzeptieren und haben daher beschlossen, im Oktober mit Protesten zu beginnen. Am 10.10.2022 werden wir am Vormittag für 2 Stunden keine Patienten behandeln. Und das ist erst der Anfang. Um den Verantwortlichen in der Politik, bei den Krankenkassen und vor Ort klarzumachen, wie ernst die Lage in unseren Praxen ist, benötigen wir auch Ihre Unterstützung. Im Anhang finden Sie eine ausführliche Beschreibung unserer Situation und auch eine Briefvorlage für ein Schreiben an den Gesundheitsminister Herrn Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, die Sie auch für eigene Kommunikationskanäle nutzen können, wie für „Social Media“ oder für eine Sendung an den eigenen Bürgermeister oder an die eigene Krankenkasse – jede Hilfe ist willkommen. Wir möchten auch in Zukunft eine gute medizinische Versorgung für Ihre Kinder sicherstellen – denn Kinder sind unsere Zukunft.

Bitte unterstützen Sie uns mit dem Protestbrief die Sie unten herunterladen können. Wenn Sie Kraft und Zeit finden - wenden Sie sich an ihren lokalen Bundestagsabgeordneten. Es ist in Ihrem eigenen Interesse. Fordern Sie Änderungen und Respekt vor der Leistung ein, die unsere Teams täglich für Sie stemmen.


Wir impfen in der Praxis nicht gegen Covid-19.

Bitte wenden Sie sich an das für Ihr Kind zuständige Impfzentrum, falls Sie eine Impfung wünschen.

Eltern, die ihre Kinder impfen lassen möchten, können sich nach der Registrierung unter https://impfzentren.bayern/citizen/ (in der Regel ohne Termin) an ein für den Wohnort zuständiges Impfzentrum wenden.

Fragen Sie bitte dort nach.

Die medizinischen Impfindikationen der StIKo entsprechen unseren aktuellen Empfehlungen.

(Stand 07.10.2022)


Informationen zum RS-Virus (RSV)

RS-Viren (respiratorische Synzitialviren) gehören jedes Jahr zu den häufigsten Erregern von respiratorischen Infekten. Bis zum 2. Geburtstag haben nahezu 100% der Kinder eine durch RSV verursachte Infektion durchgemacht. Sehr wenige Kinder (ca. 2%) erkranken so schwer, daß sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Meist sind dies sehr junge Kinder, die bisher noch nicht durch RS-Viren erkrankt waren. Die durchgemachte Infektion schützt nicht vor weiteren Infektionen, diese verlaufen allerdings meist mit milden Symptomen.

Es gibt für gefährdete Säuglinge, die ein besonders hohes Risiko haben schwer zu erkranken (extreme Frühgeburtlichkeit, schwere Herzfehler u.a.), eine Prophylaxe, die alle vier Wochen für 5-6 Monate intramuskulär verabreicht werden muß. Falls Ihr Kind eine Indikation für eine RSV-Prophylaxe hat, sprechen wir Sie darauf an.